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Hallo und guten Morgen Allerseits,

als Absolvent der experimentellsten Schulform der Oberstufen-Reform der 80er, EU-akkredierter Start-Up-Berater, Rechtsanwalt und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Bewusst-Seins-Räume“ möchte ich den anliegenden Projekt-Entwurf zur Veränderung des Schulunterrichts veranlasst von Schülern vorstellen. Bei Anwendung des diesjährig in Kraft getretenen Forschungszulagen-Gesetzes wird Schülern ein „Verdienst“ von ca. 2000 Euro/mtl. ermöglicht. Bei Umsetzung eine völlig neue Unterrichts-Kultur eingeführt.

Er beinhaltet eine grundlegende Umgestaltung des Unterrichts unter Anwendung einer Kombination von analogen und digitalen Verfahren, ist integrationsfördernd und ermöglicht die Team-orientierte Vertiefung von Kontakten von Schülern untereinander europaweit. Dabei geht es um Spiel. Um das Ausspielen von Science-Quests mit Bezug zum Unterrichtsstoff. Entwickelt werden die Quests von Schülern in Kooperation mit Coaches und Lehrern in Teams. Ausgespielt werden die Quests in GEO-Parks in Europa. Dort spielen Teams von Schülern aus Europa miteinander/gegeneinander. Preise werden ausgelobt, wie etwa Ballonfahrten, Drachenflüge, Holografie-Workshops. Sowohl Entwicklung der Quests als auch Ausspielung sind digital-analog, mit allerdings unterschiedlichen Schwerpunkten, so sollen etwa auch Drohnen bei den Spielen eingesetzt werden können. Team-Arbeit ist wichtig. Spiel-Spaß auch.

Der Entwurf ist eingereicht als Vorschlag im „Wettbewerb der Ideen“ des Bundesmi-nisteriums für Bildung für Forschung, der „zweigleisig“ veranstaltet wird: 10 Projekte werden von der begutachtenden Kommission vorweg ausgewählt, weitere 20 Projekte werden von der Bevölkerung durch Abstimmung ausgewählt. Mit anderen Worten: Bei großem Interesse der bundesweiten Schülerschaft kann das vorgeschlagene Projekt allein durch Stimmabgabe der Schüler ins Leben gerufen werden. Ein Musterbeispiel für Mitge-staltung und Ko-Kreativität, ganz im Sinne der regierungsseitig erwünschten Bürgerbetei-ligung in Bildung und Forschung.

Bevor es zu vertiefenden Ausführungen im Zusammenhang mit dem Forschungszulagen-Gesetz kommt, möchte ich das Projekt „Dragolino“ kurz vorstellen. Seiner Vorstellung möchte ich ein fiktives Interview voranstellen aus der Zukunft. Das Interview? Es findet wohl in 60 Jahren statt. Ein Wissenschaftler wird befragt, wie er zusammenfassen würde, wie das Projekt „Dragolino“ Europa und die Welt verändert hat:

„Ko-Kreativität von Herzen kommend ließ eine neue Gesellschaft entstehen… zu 70 Prozent aus Wissenschaftlern und Juristen. Das Recht veränderte sich sehr. Komplett. Es gibt weltweit nur noch Gemeinschaftseigentum. Die Verantwortung dafür ist „zu erhalten“.
Sehr schnell gab es weltweit keine Rüstung mehr, die Ausgaben wurden komplett in Bildung umgelegt, es kam zu einer Bildungsexplosion. Nach zögerlich tastendem Beginn kam es unter anderem zu unglaublich schneller Abfolge von Erkenntnisaustausch zwischen Bürgern und Wissenschaft. Durch Dragolino Science Quests. Nicht nur für Kids.
Geldwirtschaft war abgeschafft. Die 30% der Bevölkerung, die keine Juristen oder Wissenschaftler waren, waren was sie sein wollten und wie sie sein wollten. Jedenfalls nicht gemeinschafts- schädigend. Solange auf Urlaub von jedweden Tätigkeiten bis wieder Eingliederungswille waltete.

Und mit allen Sinnen Feste feiern wurde wieder zu einer Kunstform mit Volkscharakter. Die Segnungen der Synästhesie vervielfältigten sich, sobald klar war, dass Dragolino sich nicht auf Geo-Wissenschaften/ Naturwissenschaften beschränkte sondern gleichermaßen stark in Archäologie und Geschichte ging, in Zukunftsgestaltung und die schönen Künste.
Selbstverständlich gab es sehr schnell eine Reihe von Dragolino Science Quests, die sich mit Klima, Klimaveränderung, globalen Effekten von Landwirtschaft, Industrie, Verkehr beschäftigten und die auch als erste in GEO-Parks ausgespielt wurden. Aber es gab auch noch eine ganze Menge anderer sich sehr schnell eröffnender Felder in die Richtung aller Wissenschaften dieser Welt. Das gewaltige Nachfragepotenzial der Jugend beförderte die Wissenschaft, sobald sie in direkten Response dazu trat, sehr schnell dazu, ihre eigenen Fragestellungen und Zielführungen zu überdenken, anzufassen und auch dazu, in einen kommunikativen Austausch zu treten. Die Gemeinnützigkeit der Wissenschaft war sehr schnell genauso eine feststehende Sache wie die Gemeinnützigkeit aller anderen Arten von Wirtschaftssystemen auch. Zielführend unterstützte Dragolino von Anfang an auch die weite Verbreitung von gemeinnützigkeits-elementaren Theorien über genossenschaft-liches Arbeiten. Das Genossenschaftsrecht und das Stiftungsrecht verbanden sich auf unwiderstehlich natürliche Art und Weise im Reich der Gemeinnützigkeit. Nicht ganz einfach war es, auch die 10% der Menschheit zu überzeugen, die 90% des gesamten Vermögens besaßen, aber die geballte Kraft der Schülerbewegungen ließ ihnen keine andere Wahl. Jetzt ist für alle Menschen von Allem genug da, die Umweltbelastungen der Erde Vergangenheit, spürbar beim Klima.“

Dem Vorschlag zu Pandemie-gemäßer Umbildung des Bildungswesens für Schüler, Lehrer, Studenten, Professoren sowie Erwachsene aller Couleur liegen integral die Nachhaltigkeits- (BNE-) Ziele der UNESCO zugrunde, die Miteinbeziehung spielerischer Gestaltung von Unterricht in analog-digitalen Verbünden von Schülern, Lehrern, Coaches, Aspekte zur Migranten-Integration, Aspekte gegen Gaming Disorder sowie die Umsetzung noch immer aktueller, aber auch seit Jahren bekannter Erkenntnisse aus Hirnforschung, Didaktik und Soziologie (zB der Professoren Gerald Hüther, Harald Lesch, Maik Hosang, Thilo Hinterberger bei nicht abschließender Aufzählung).

Das skalierbare Projekt ermöglicht fließende Übergänge von Pilot-Projekten mit wenigen Teams in Deutschland bis zur europaweiten Verbreitung und die systematische Erfassung von best practices (gewählter digital-analoger Verfahren) für eine ständige Anpassung und eine integrierbare Umwandlung des Bildungs-Wesens.

Bei der derzeitigen Pandemie-Lage wird es unumgänglich sein, sich mit Szenarien auseinander zu setzen, in denen es Geld-Wirtschaft in der uns herkömmlichen Form nicht mehr gibt. Die drohende ökonomische Ketten-Reaktion resultierend aus dem hohen Grad von globaler Arbeitsteilung und der jetzt möglicherweise stattfindenden Sprengung der Ketten durch die Pandemie dürfte den Volkswirtschaftlern des Planeten nicht verborgen geblieben sein. Auch nicht den Banken.

Die ARGE Bewusst-Seins-Räume beabsichtigt die Förderung und Entwicklung genossenschaftlicher Konzepte und eine Wiederbelebung der europäischen Stiftungsidee für das Gemeinwohl. Ausgiebige Informationen stehen bereits jetzt auf der Homepage bereit.

Der Zeitfaktor lässt es angelegen erscheinen, möglichst schnell Erfolg versprechende Treiber zu initiieren. Mit unterstützender Finanzierung dürfte ein Projekt-Start zum Jahres-Ende oder früher möglich sein. Kooperations-Anfragen auf Kreta (dort gibt es zwei GEO-Parks und zwei UNESCO-Schulen) lieferten erste positive Resultate.

Der Vorschlag ist eingereicht im Wettbewerb der Ideen des BMBF 2020 – und zugleich zu finden hier:
https://bewusst-seins-raeume.org/index.php/projekte-labore/dragolino

Unser Team beschreibt sich hier:
https://bewusst-seins-raeume.org/index.php/homepage/koordinationskreis

Was wir weiter so gut finden und was wir uns fragen, enthüllt unser Blog:
https://bewusst-seins-raeume.org/index.php/blog

Die Homepage steht vor der Einführung zur Mehrsprachigkeit mit zumindest Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch.

Zur Forschungszulage: Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, soweit sie einer oder mehreren der Kategorien
- Grundlagenforschung (vereinfacht: Erwerb von neuem Wissen ohne erkennbare
Anwendung), ...
- experimentelle Entwicklung (vereinfacht: Vorhandenes Wissen wird in neue oder
wesentlich verbesserte Produkte, Verfahren oder Systeme eingebracht)
zuzuordnen sind.

Einzelheiten findet ihr unter beigefügtem Link mit weiteren Hinweisen:
https://www.ihk-muenchen.de/de/Service/Recht-und-Steuern/Steuerrecht/Steuerliche-F%C3%B6rderung-von-F-E/

sowie unter:
https://www.bmbf.de/de/faq-zur-bescheinigungsstelle-und-zum-bescheinigungsverfahren-10875.html

Klar, dass zur Durchführung des Projektes auch Workshops gehören mit verständlicher Aufbereitung der durchzuführenden Schritte zur Erlangung der Förderung und weitere Unterstützungsangebote.

Einzelheiten zum Wettbewerb der Ideen des BMBF sind hier zu finden:
https://www.gesellschaft-der-ideen.de/

Über den weiteren Verlauf und das Abstimmungsverfahren wird hier zu gegebener Zeit informiert – bei Interesse erhaltet ihr auch gerne ein vertiefendes Informationsschreiben:
https://www.gesellschaft-der-ideen.de/de/ideen-1711.html

Weitere Ideen und Anregungen und insbesondere ein Feedback von Euch wären mega-cool! Kontakt: Michael.M.Etzbach[at}googlemail.com

Um noch einmal auf die Herzenssache zurück zu kommen:

"To put the world in order, we must first put the nation in order;
to put the nation in order, we must put the family in order;
to put the family in order, we must cultivate our personal life;
and to cultivate our personal life, we must first set our hearts right."
-- Master K’ung-fu-tzu (Confucius)

Merci und einen schönen Tag!


Michael Etzbach für ARGE-Bewusst-Seins-Räume